Glossar Turniermodi

Manchmal werden französische Begriffe beim Boule verwendet.
Hier wird eine Auswahl davon erklärt: Die verschiedenen Turniermodi

Chapeau:

Die einfachste und unkomplizierteste aller Spielformen.
Man benötigt ein paar Zettel oder eine Tafel : Es tragen sich Einzelspieler ein, wenn 8 beisammen sind, werden durch Losen 4 Teams ermittelt. Danach, welche Teams in der 1. Runde gegeneinander spielen. In der 2. Runde spielen die Gewinner gegeneinander, die Verlierer können sich für den nächsten Chapeau eintragen.

Supermêlée:

In jeder Runde werden neue Partner gelost.
Meist wird Doublette gespielt (zwei gegen zwei).
Geht das nicht auf wird (bei ungerader Anzahl der Spieler) ein Triplette (Dreierteam) gebildet.
Dies spielt dann (überhängend) gegen ein Doublette.

Mêlée:

Zu Beginn des Turniers werden zwei Partner zusammen gelost, die das gesamte Turnier miteinander spielen.

Doublettes formées:

Es können nur Zweierteams starten. Abkürzung: 2:2

Triplettes formées:

Es können nur Dreierteams starten. Abkürzung: 3:3

ABCD-KO-Modus:

Dieser Begriff umschreibt einen Turniermodus von großen Turnieren mit vielen Teilnehmer-Mannschaften.
Es werden jeweils zwei geloste Vorrundenspiele absolviert, bevor in vier Teilturnieren (A-, B-, C- und D-Turnier) in KO-Runden („Cadrage“) gespielt wird.
> Die Mannschaften, die beide Vorrundenspiele gewinnen, spielen das A-Turnier.
> Die Mannschaften, die die erste Partie gewinnen und die zweite verlieren, spielen im B-Turnier.
> Die Mannschaften, die das erste Vorrundenspiel verlieren und das Zweite gewinnen, spielen im C-Turnier weiter und
> Alle Mannschaften, die beide Vorrundenspiele verlieren, spielen unter sich das D-Turnier.

Kein Französisch, aber ein weiterer Turniermodus: Das Schweizer System

Beim Schweizer System wird kein Sieger, sondern eine Rangliste ermittelt. Alle Teams spielen die gleiche Anzahl Runden.
> Die erste Runde wird frei gelost.
> Danach spielt das führende Team gegen den jeweils bestplazierten Gegner, gegen den das Team noch nicht gespielt hat.
> Es wird niemals gegen den selben Gegner nochmals gespielt.
Auf diese Weise treffen jeweils ähnlich starke Teams aufeinander.
Durch die Vergabe von sogenannten Buchholzpunkten für Siege sowie den Feinbuchholzpunkten (Summe der Buchholzpunkte der jeweiligen Spielgegner) entsteht über die Runden hinweg ein genaues Ranking.